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I. Zimmermann

Herzlich Willkommen !

Die SPD-Stadtverordnetenfraktion Griesheim bedankt sich bei ihren Wählerinnen und Wählern, die ihr das Vertrauen geschenkt haben und die SPD zur stärksten Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung gemacht haben.  Wir werden uns auch weiterhin mit großem Engagement für eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Stadt einsetzen.

Nach der Kommunalwahl am 27. März 2011 hat die SPD-Fraktion sich neu konstituiert und mich erneut zur Vorsitzenden bestimmt. 

Ich lade Sie ein, kommen Sie mit uns ins Gespräch: Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen, Wünsche und auch auf Ihre Kritik.

Ihre

Ingrid Zimmermann

- Fraktionsvorsitzende –


Sozialdemokraten wollen Energiegenossenschaft prüfen

SPD-Antrag zur Energiepolitik erhält breite Zustimmung

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung spürte man förmlich, dass die Parlamentarier gut erholt und hoch motiviert aus der Sommerpause gekommen sind. Der Stadtverordnetenvorsteher Bertfried Klanitz teilte gleich zu Beginn die positive Nachricht mit, das keine Klage gegen die Gültigkeit der Gemeindewahl eingegangen sei. Die SPD-Fraktion begrüßt, dass nun auch die Oppositionsparteien, obwohl diese mehrfach eine Klage beim Verwaltungsgericht in Darmstadt angekündigt hatten, den Ausgang der Wahl akzeptieren und wieder zur Sachpolitik zurückkehren.

Genau diese Sachpolitik für die Stadt Griesheim stand auch im Mittelpunkt der Stadtverordnetenversammlung. Die SPD-Fraktion prägte die Sitzung mit einem Prüfantrag zur Gründung einer Energiegenossenschaft. Die Fraktionsvorsitzende Ingrid Zimmermann erläuterte anschaulich, dass insbesondere mit dem Ausstieg aus der Atomkraft sich die Energienutzung der Zukunft drastisch verändern müsse. Sich unabhängig zu machen von den nur noch begrenzten Vorräten an Gas, Öl oder Kohle aus aller Welt könne nur erreicht werden durch Energiesparen, Energieeffizienz, dem Einsatz erneuerbarer Energien und dezentralen Versorgungsstrukturen. Eine Energiegenossenschaft auf kommunaler Ebene, so Zimmermann, könne vor Ort alle Kräfte bündeln und helfen, dass Bürger und Bürgerinnen, Stadt und Gewerbeunternehmen an einem Strang ziehen.

Von der angespannten Atmosphäre der letzten Stadtverordnetenversammlung war nichts mehr zu spüren, als Gottfried Milde (CDU) und Teile der Grünen Fraktion dem Antrag der Griesheimer Sozialdemokraten inhaltlich zustimmten. Der SPD-Antrag zur Prüfung einer Energiegenossenschaft - vielleicht auch mit städtischer Beteiligung - wurde ohne Gegenstimme (bei teilweiser Enthaltung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen) angenommen. Auch die sinnvollen Anträge der Opposition, wie z.B. eine Querungshilfe in die Verkehrsinsel auf der Oberndorferstraße zu integrieren oder ein Konzept zur Verkehrsberuhigung in diesem Bereich zu erarbeiten, fand über alle Parteien hinweg einen breiten Konsens.

Ein weitere Antrag der SPD-Fraktion, in dem der Magistrat gebeten wird zu prüfen, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, die Kinderbetreuung in Griesheim unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen auszuweiten und noch flexibler an die Bedürfnisse der Eltern und Familien anzupassen, wurde direkt an den zuständigen Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport weitergeleitet. Die Griesheimer Sozialdemokraten haben das Ziel, die Familienfreundlichkeit der Stadt Griesheim nachhaltig zu sichern und die Kinderbetreuung stärker auf die Bedürfnisse junger Familien auszurichten.

Lediglich bei der von der SPD beantragten beispielhaften Berechnung einer energetischen Sanierung anhand einer ausgewählten städtischen Immobilie tauchten viele Differenzen auf. Grundsätzlich gab es die gemeinsame Linie aller Parteien, dass energetische Sanierungen von Gebäuden im Sinne der Energieeffizienz für die Eigentümer und Bewohner Sinn mache. Allerdings hatten die Grünen in einem vorhergehenden Antrag gefordert, ein umfassendes Konzept zur energetischen Sanierung aller Wohnungsbauten vorzulegen, die im städtischen Besitz sind, und eine Umsetzung der Sanierung bis zum Ende der Legislaturperiode zu planen.

Bevor die Stadt jedoch zu einem solchen „Kraftakt“ verpflichtet werde, so die Ansicht der SPD-Fraktion, solle erst einmal an einem einzelnen Beispiel errechnet werden, welche Kosten auf die Stadt zukommen und vor allen Dingen, welche Auswirkungen eine solche Sanierung auch auf die soziale Mietbindung hätte, die immerhin bei 2/3 aller städtischen Wohnungen bestehe.

In der Stadtverordnetenversammlung wurde deutlich, dass die Vorschläge der Sozialdemokraten vielleicht nicht immer spektakulär sind, aber sie zeigen mit Augenmaß und Verantwortung Schritte auf, wie wir die Familienfreundlichkeit sichern und uns aktiv im Klimaschutz engagieren zu können.


Keine Klage eingereicht

In der letzten Stadtverordnetenversammlung konnte der Stadtverordnetenvorsteher Bertfried Klanitz mitteilen, dass in der Zwischenzeit keine Klage gegen die Gültigkeit der Kommunalwahl beim Verwaltungsgericht eingereicht wurde. Obwohl die Oppositionsparteien dies mehrmals angedroht hatten, hat nun scheinbar doch die Vernunft gesiegt und sie haben den Ausgang der Wahl akzeptiert. Vielleicht haben sie sich aber auch noch einmal juristisch fundiert beraten lassen und erkannt, dass mit den von ihnen vorgetragenen Gründen eine Anfechtung der Wahl nicht realistisch durchzusetzen war. 


Sozialdemokraten übernehmen die Verantwortung

Neubau einer KITA auf den Weg gebracht

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung hat sich erneut gezeigt, das die SPD-Fraktion das verantwortlich handelt und zwei wesentliche Projekte für die Stadt Griesheim weiter voranbringt. Mit den Stimmen der SPD-Fraktion wurde der 1. Nachtragshaushalt verabschiedet und somit der Weg für die zügige Hallenbadsanierung sowie für die Planung einer neuen Kindertagesstätte frei gemacht.
Für Unverständnis sorgte der Antrag der CDU-Fraktion, die Sanierung des Hallenbades auszusetzen und stattdessen einen Neubau parallel zum Freibad zu planen. Hier wurde die Diskussion erneut aufgerollt, die vor zwei Jahren – im Sommer 2009 – mit der Entscheidung für eine Sanierung beider Bäder beendet wurde.
Die Bürgermeisterin Winter stellte noch einmal sehr deutlich dar, dass die Baukosten für ein Parallelbad nach Auskunft des Planungsbüros ungefähr doppelt so hoch wären wie die Sanierung des Hallenbades. Des Weiteren erläuterte Winter, dass die Landeszuschüsse für die Sanierung des Hallenbades zweckgebunden seien und darüber hinaus bereits Planungskosten in diesem Zusammenhang angefallen sind. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ingrid Zimmermann wies auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den Steuergeldern hin und kritisierte die Vorschläge der Oppositionsparteien, die lediglich neue Kosten verursachten und alte Debatten wieder aufrollten. Es gebe keinerlei neue Erkenntnisse, die eine andere Entscheidung als die Sanierung des Hallenbades notwendig machen würde. Der Architekt Hans Birli (SPD) verdeutlichte das vertragsrechtliche Risiko von der Entscheidung, die vor 2 Jahren getroffen wurde, abzurücken und appellierte an die Zuverlässigkeit von Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung. 
Des Weiteren befürworten die Sozialdemokraten die Planungen für eine neue Kindertagesstätte. Nachdem die Planungsdaten zum Bedarf und Alternativmöglichkeiten zu einem Neubau in den Ausschüssen dargestellt wurden, ist die SPD-Fraktion von der Notwendigkeit überzeugt, sehr zeitnah mit den konkreten Planungen zu beginnen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Kindergarten- bzw. Krippenplätze in Griesheim sicherstellen zu können.
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss weiterhin die Zeiten der Ferienbetreuung in den betreuenden Grundschulen flexibler und deren Kosten gerechter zu gestalten.
Nach teilweise hitzig geführten Diskussionen lud der Stadtverordnetenvorsteher zu später Stunde alle Parlamentarier/innen zu gekühlten Getränken in die Grillhütte des Schäferhundevereins ein.
Die SPD-Fraktion bedankt sich bei dieser Gelegenheit recht herzlich für die tolle Bewirtung durch den Schäferhundeverein und wünscht allen Griesheimer Bürgern und Bürgerinnen eine angenehme Sommerzeit.

 CB



Aktuelle Meldungen

Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung am 19.05.2011

Die Wahl ist gültig !

 Sozialdemokraten appellieren an die Opposition

Das höchste Organ der Stadt Griesheim, die Stadtverordnetenversammlung, hat in ihrer Sitzung am  Donnerstag, den 19.05.2011, den Beschluss über die Gültigkeit der Gemeindewahl getroffen. Unmittelbar davor wurden 2 Einsprüche gegen die Gültigkeit der Wahl, als unbegründet zurückgewiesen.
Der Stadtverordnetenvorsteher Bertfried Klanitz mahnte zu Beginn der Debatte eine sachliche Diskussion zu führen und erinnerte an die Bedeutung der zu treffenden Entscheidungen. Durch die professionelle Leitung der Versammlung entwickelte sich ein fairer Austausch der Standpunkte.
Die SPD-Fraktion stellte noch einmal die wesentlichen Fakten dar, die sich auch in der Beschlussempfehlung des Wahlprüfungsausschusses wiederfinden, und keinen Anlass geben die Richtigkeit der Wahlergebnisse anzuzweifeln.
Die Opposition hingegen reihte erneut Vermutungen aneinander mit dem erklärten Ziel, eine erneute - rechtlich nicht zulässige - Nachzählung der ungültigen Stimmen zu erreichen. Exemplarisch hierfür ist die eidesstattliche Versicherung von Frau Dr. Nake (FDP), die aus ihrer “Erinnerung“ einen Stimmzettel gesehen hat, der nach ihrer Ansicht als gültig zu werten sei. Genau dieser Stimmzettel wurde von dem Wahlprüfungsauschuss in Augenschein genommen und von den Vertretern aller Fraktionen als eindeutig ungültig bewertet.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ingrid Zimmermann bedankte sich in ihren Ausführungen noch einmal ausdrücklich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für ihr Engagement im Rahmen der Gemeindewahl. Zugleich appellierte Sie mit deutlichen Worten an die Stadtverordneten der Opposition, nicht weiter den Frust über ihr verfehltes Wahlziel - die Absolute Mehrheit der SPD-Fraktion zu brechen - auf dem Rücken der ehrenamtlichen Wahlhelfer auszutragen, denn dies sei in Wahrheit die eigentliche Motivation der Opposition die Gültigkeit der Wahl in Frage zu stellen.
Die Sozialdemokraten appellieren an alle Fraktionen, das Ergebnis der Kommunalwahl zu akzeptieren und wieder zur Sachpolitik zurückzukehren. Der von der WGG gezogene Vergleich mit einer „Bananenrepublik“ oder die Ankündigung des Stadtverordneten Keller (WGG) gegen die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vor das Verwaltungsgericht zu ziehen, sei nicht dazu angetan, das Vertrauen der Wähler zu gewinnen, sondern vielmehr das Misstrauen weiter zu schüren.
Bürgermeisterin Gabriele Winter sprach am Ende der Debatte mit Hilfe eines Zitates von Hans-Günther Sohl vielen Griesheimer Bürgerinnen und Bürgern aus der Seele:
„In einer solchen Welt kann man nur zusammenleben, wenn man nicht Misstrauen zur Grundlage seiner menschlichen Handlung macht. Was wir brauchen, ist Mut zum Vertrauen.“


2. Sitzung Wahlprüfungsausschuss am 10.05.11

Fakten gegen Vermutungen

 Einsprüche gegen die Kommunalwahl nicht haltbar

Am vergangenen Dienstag traf sich der Wahlprüfungsausschuss zu seiner dritten und letzten Sitzung. Die Ausschussvorsitzende Ingrid Zimmermann verdeutlichte noch einmal die Kompetenzen des Ausschusses und stellte fest, dass dieser ein Hilfsorgan der Stadtverordnetenversammlung sei und die Aufgabe habe, eine Beschlussempfehlung zu erarbeiten, wie mit den vorliegenden Einsprüchen zu verfahren sei.
Sehr schnell wurde deutlich, dass sich aus der anschließenden Diskussion keine neuen konkreten Erkenntnisse ergaben und somit die bekannten Vermutungen gegenüber den nachweislichen Fakten standen.
Herr Schecker von der SPD-Fraktion stellte in einer juristischen Stellungnahme sehr ausführlich klar, dass die bestehenden Einsprüche haltlos seien und die möglichen Fehler im Auszählungsverfahren keine Auswirkung auf das Wahlergebnis besitzen. Genau diese Ergebnisrelevanz ist aus juristischen Gründen wesentlich für die Beurteilung der vorliegenden Einsprüche.
Herr Milde (CDU) stellte die Vermutung auf, dass viele ehrenamtliche Wahlhelfer durch das komplizierte Wahlsystem am Abend  “am Ende ihrer Kräfte“ gewesen sein müssen und darin eine mögliche Fehlerquelle zu sehen sei. Auch für diese Behauptung wurden keine nachhaltigen Beweise erbracht.
Nachdem Herr Tengicki den (später abgelehnten) Antrag einbrachte, die Wahlvorstände vor dem Wahlprüfungsausschuss noch einmal zu hören, wurde es lauter auf den voll besetzten Zuschauerrängen. „Ich schaffe hier 35 Jahre bei der Stadt – aber so etwas habe ich noch nicht erlebt“, kommentierte eine Wahlhelferin den Antrag der Grünen.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion wurden von den Einspruchsführern zahlreiche Vermutungen und Spekulationen aneinandergereiht, um die Bedeutung von Beobachtungen im Auszählverfahren aufzubauschen und sie als konkret vorgebrachte Verstöße gegen die Wahlvorschriften zu behandeln. Dabei konnte in keinem Fall dargelegt werden, ob und welchen Einfluss diese Beobachtungen auf das Ergebnis der Wahl gehabt haben.
Der Antrag von Herrn Tengicki, im Ausschuss noch einmal die ungültigen Stimmzettel im Wahlbezirk 12 anzusehen, um dann auf dieser Grundlage das weitere Auszählverfahren zu beurteilen, wurde daher konsequenterweise abgelehnt. Nicht nur, dass der Wahlprüfungsausschuss gar nicht befugt ist, eine erneute Auszählung (welcher Stimmen auch immer) vorzunehmen – dies kann nur die Stadtverordnetenversammlung entscheiden – sondern auch die Tatsache, dass es kein beliebiges Nachzählen der Stimmen geben kann, sondern nur dann, wenn die Einsprüche eindeutig begründet sind.
Nach Auffassung der SPD-Fraktion lagen auch nach weiteren 2stündigen Diskussionen im Ausschuss keine neuen Erkenntnisse vor, die die Einsprüche nachhaltig begründet hätten. Von der Ausschussvorsitzenden Frau Ingrid Zimmermann wurde daher die Beschlussempfehlung für die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, die Einsprüche des Herrn Walter König und des Herrn Werner Schmachtenberg zurückzuweisen.
Die Ausschussmitglieder der Opposition sorgten nun für einen Eklat, der wohl einmalig in der Griesheimer Politik ist. Aus Unmut, ihre politischen Ziele nicht durchgesetzt zu haben, nahmen sie an der Abstimmung nicht teil und entzogen sich somit ihrer parlamentarischen Verantwortung.
In Abwesenheit der Oppositionspolitiker wurde die Beschlussempfehlung, die beiden Einsprüche zurückzuweisen und die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung vom 27. März 2011 für gültig zu erklären, mit den Stimmen der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen. (CB)
 

1. Sitzung Wahlprüfungsausschuss am 04.05.11: 

Ausschuss prüft Stimmzettel

Einsprüche zur Kommunalwahl kontrovers diskutiert

Am Mittwoch, den 04.05., traf sich der Wahlprüfungsausschuss zu seiner ersten Sitzung. Die Ausschussvorsitzende Ingrid Zimmermann erläuterte in ihrer Einleitung die Aufgaben und Ziele des Ausschusses und verdeutlichte, wie wichtig es sei, verantwortungsbewusst mit den beiden vorliegenden Einsprüchen umzugehen. Es gehe darum, ob die von den Einspruchsführern vorgetragenen Mängel an der Auszählung konkret begründet seien und inwieweit ein Einfluss auf das Wahlergebnis feststellbar sei.
In der öffentlichen Sitzung, die von einer Vielzahl von interessierten Bürgern verfolgt wurde, befasste man sich gleich am Anfang mit der wesentlichen Frage: Wurden angeblich gültige Stimmzettel als ungültig bewertet? Diese Kernbehauptung der Einspruchsführer wurde von einer eidesstattlichen Versicherung der Stadtverordneten und FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Angelika Nake unterstützt. Sehr schnell wurde deutlich, dass sich dieser konkrete Vorwurf, der sich auf einen Stimmzettel im Briefwahlbezirk I bezog, als haltlos herausstellte. Die Aussage im Ausschuss von Frau Dr. Nake „ich habe die Stimmen nicht nachgezählt“, die im Gegensatz zu ihrer eidesstattlichen Versicherung steht, sorgte im Ausschuss und unter den Zuhörern für Unverständnis. Nachdem genau dieser monierte Stimmzettel von allen Ausschussmitgliedern geprüft wurde, stand fest, dass sich Frau Dr. Nake nachweislich geirrt hat und es sich um einen ungültigen Stimmzettel handelte. 
In dem zweiten Vorwurf, diesmal im Wahlbezirk 12, sollte ebenfalls ein Stimmzettel als ungültig gewertet worden sein, bei dem Zweifel hinsichtlich seiner Ungültigkeit bestand. In diesem Fall wurde diese Vermutung von einer Wahlhelferin geäußert, die zuvor mit ihrer Unterschrift auf der Wahlniederschrift die ordnungsgemäße Durchführung und Ergebnisermittlung in dem betreffenden  Wahlbezirk bestätigt hatte. Auch hierbei standen sich Spekulationen der Opposition den Fakten des Gemeindewahlleiters Florig gegenüber. Die Ausschussmitglieder der SPD-Fraktion unterstrichen in diesem Zusammenhang die Glaubwürdigkeit der vorliegenden Aussagen der Wahlvorsteher, die teilweise seit vielen Jahren dieses Ehrenamt wahrnehmen und stets mit großem Pflichtbewusstsein ihre Aufgaben erfüllen.
In den folgenden 9 Vorwürfen wurden ausschließlich angebliche Fehler im Wahlablauf diskutiert, die keinen Einfluss auf das Wahlergebnis haben. Während dieser Zeit wurde die Geduld der Zuhörer durch teilweise haarspalterische Argumentationen der Opposition auf die Probe gestellt. Viele interessierte Bürger quittierten diese Ausführungen mit dem Verlassen des Saales oder ungläubigen Kopfschütteln. Der Eindruck entstand, dass die Ausschussmitglieder der Opposition versuchen, ihre politischen Ziele durch die Kritik an den freiwilligen Wahlhelfern und somit auf dem Rücken des Ehrenamtes durchzusetzen. Die Aussage eines Wahlhelfers „Du glaubst doch nicht, dass wir uns noch einmal als Wahlhelfer zur Verfügung stellen“ spiegelte die Stimmung im Sitzungssaal wieder.
Frau Zimmermann, die die Sitzung souverän über 3 Stunden leitete, legte einen zweiten Sitzungstermin für den 10. Mai fest, in dem der Wahlprüfungsausschuss eine Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung verabschieden soll, wie mit den Einsprüchen umzugehen ist. (CB)

 
Das  Endergebnis der Kommunalwahlen in Griesheim

Daten



Sitze

Kommunalwahlprogramm der SPD Griesheim veröffentlicht


Hier können Sie unser Programm in voller Länge als pdf-Datei herunterladen: 

SPD-Kommunalwahlprogramm 2011



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